Aktiver Naturschutz mit ZAUNQ

In welcher Welt wollen wir und unsere Nachkommen in Zukunft leben? Wie sieht unsere Umwelt aus und was ist in einigen Jahrzehnten noch von der Natur, wie wir sie heute kennen, erhalten geblieben?

All das sind Fragen, die sich immer mehr Menschen in Deutschland stellen. Nicht zuletzt durch die Klimadebatte rĂŒcken Umwelt- und Naturschutz auch in der Politik immer mehr in den Vordergrund. Der Schutz und Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt sind dabei ein wichtiger Bestandteil.

Aus diesem Grund gibt es viele staatliche Naturschutzgroßprojekte, die durch den Bund und die LĂ€nder finanziert werden. Um ein solch anspruchsvolles Projekt erfolgreich realisiert zu bekommen, braucht es nicht nur ein durchdachtes Konzept, sondern auch kompetente Ansprechpartner wĂ€hrend der Umsetzung.

EinzÀunung mit Festzaun im Naturschutzgebiet

Naturschutz mit ZaunQ

Eigentlich ist die Errichtung eines Weidezauns im Naturschutzgebiet nicht leicht umzusetzen. Erst recht, wenn es sich um einen Festzaun handelt. Das Bundesnaturschutzgesetz (BnatSchG) Ă€ußert sich dazu deutlich im §23 Naturschutzgebiete. Zusammengefasst ist in Naturschutzgebieten ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft, entweder in ihrer Ganzheit oder in Teilen, erforderlich. Handlungen, die zu einer Zerstörung, BeschĂ€digung, VerĂ€nderung oder einer nachhaltigen Störung fĂŒhren, sind verboten. Doch auch hier gilt: Keine Regelung ohne Ausnahme.

Zum Teil sind diese Ausnahmeregelungen in den Landschaftsgesetzen der jeweiligen BundeslĂ€nder niedergeschrieben, wie etwa die UnberĂŒhrtheitsklausel in dem Landschaftsgesetz NRW. Diese sagt hinsichtlich der Landwirtschaft aus, dass das Errichten ortsĂŒblicher WeidezĂ€une und Tierfanggatter durchaus erlaubt ist. Jedoch nur, sofern sie eine Höhe von 1,50 Metern nicht ĂŒberschreiten und in ihrer Beschaffenheit der Norm entsprechen. Auch Förstern und JĂ€gern steht im Rahmen dieser Klausel die Errichtung von KulturzĂ€unen bzw. ZĂ€une zur Wildabwehr zu.

Förderung des Festzaun-Baus zur Erhaltung ökologisch wertvoller FlÀchen

Doch wie bereits eingangs erwĂ€hnt, zeigen nun die BundeslĂ€nder selbst zunehmendes Interesse an Weidelandschaften. DafĂŒr nehmen sie auch WeidezĂ€une in Kauf, die sich fĂŒr großflĂ€chige Beweidungsverfahren eignen. Mehr noch: Sie wollen finanzielle Anreize schaffen, damit auf diese Weise die Bewirtschaftung und Erhaltung ökologisch wertvoller FlĂ€chen erleichtert bzw. gesichert wird.

Wer hier eine Fördermöglichkeit in Anspruch nehmen möchte, um sich einen Teil der Kosten fĂŒr einen Festzaun erstatten zu lassen, sollte sich mit extensiver Weidenutzung bzw. halboffenen Weidelandschaften auseinandersetzen.

Was versteht man unter extensiver Weidenutzung und halboffenen Weidelandschaften?

Im Vordergrund steht der Erhalt und die Schaffung von großflĂ€chigem GrĂŒnland sowie die Erhöhung der Artenvielfalt. Entscheidend bei dieser From der Weidehaltung ist, dass die Besatzdichte vergleichsweise gering ausfĂ€llt. Das heißt konkret: Auf einen Hektar FlĂ€che kommen lediglich 0,3 bis 0,8 Großtiere, z.B. Pferde oder Rinder, aber auch Esel oder Schafe. Auf diese Weise wird die Verbuschung wirkungsvoll verhindert, ohne dass die Vegetation darunter leidet.

Durch die vielfÀltigen Strukturen, die zwangslÀufig durch die Anwesenheit der Tiere entstehen, finden sehr viele Kleinstlebewesen und Pflanzen eine neue Heimat. Mit dieser Weideform wird also eine naturnahe, ganzjÀhrige Weidenutzung angestrebt, die die BioversitÀt der Landschaft fördert.

Aktiver Naturschutz mit ZaunQ
Aktiver Naturschutz mit ZaunQ

Weidezaun-Bau: Förderung durch BundeslÀnder

Aktiver Naturschutz, Wolfsschutz

Leider gibt es noch keine einheitliche Förderung, die deutschlandweit greift. Im Augenblick hat fast jedes Bundesland ein eigenes Programm, das zur lĂ€ndlichen Entwicklung beitragen soll und ĂŒber das eine Fördermöglichkeit fĂŒr Zaunbau und Weidelogistik besteht. Ein paar wichtige seien jedoch genannt:

Niedersachsen bietet ein Programm mit dem Namen „GrĂŒnland schĂŒtzen – Weidetierhaltung fördern“. Die GrĂŒnlandförderung finanziert sich mithilfe millionenschwerer EU-Gelder und möchte Impulse fĂŒr Landwirtschaft und Naturschutz setzen.

Auch Bayern bietet mit seinem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) Ausgleichszahlungen fĂŒr umweltschonende Bewirtschaftungsmaßnahmen. Konkret fördert der Freistaat Maßnahmen, die dem Klima-, Boden- oder Wasserschutz sowie der BiodiversitĂ€t oder der Kulturlandschaft zutrĂ€glich sind. Hierbei sind, je nach geförderter Maßnahme, ZuschĂŒsse von bis zu mehreren Hundert Euros pro Hektar möglich. Auf diese Weise lĂ€sst sich das Fördergeld auch in die Einrichtung von WeideflĂ€chen und neuen Zaunsystemen investieren.

Als drittes Bundesland sei Rheinland-Pfalz genannt. Mit seinen Vertragsnaturschutzprogrammen „Artenreiches GrĂŒnland“ sowie „MĂ€hwiesen und Weiden“ schafft es ebenfalls attraktive Anreize zur extensiven Weidenutzung. Außerdem stellt es Mittel fĂŒr Zaunbau und Weidelogistik bereit.

Obwohl die Förderprogramme gute Triebfedern darstellen, um selbst mehr in den Weidezaunbau zu investieren, gibt es dennoch starke Differenzen in den FördersÀtzen der BundeslÀnder. Auch fördern nur manche BundeslÀnder die Schaf- und Ziegenbeweidung höher. Und das, obwohl diese aufwendiger und demzufolge auch teurer ist als die Rind- und Pferdebeweidung.

Förderung von SchutzzÀunen zur Wolfabwehr

Inzwischen zĂ€hlen Experten auf Bundesebene mehr als 46 Wolfsrudel sowie diverse Einzeltiere (Stand: Februar 2017). Damit streifen bereits ĂŒber 300 Wölfe durch Deutschlands WĂ€lder. Ein weiterer Anstieg der Wolfspopulation gilt als sehr wahrscheinlich. Umso wichtiger ist es, dass sich Weidetierhalter aus sogenannten „Wolfsgebieten“ intensiv mit FestzĂ€unen zur Wolfsabwehr auseinandersetzen und entsprechende Fördermöglichkeiten zum Herdenschutz wahrnehmen.

 

Warum ist ein Schutzzaun gegen Wölfe notwendig?

Prinzipiell ernĂ€hrt sich der Wolf von Schalenwild, Schwarzwild und Niederwild. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass Wölfe einfach zu jagende Beutetiere bevorzugen, wenn sich Ihnen die Möglichkeit bietet. Dann geraten auch unzureichend geschĂŒtzte Nutztiere in den Fokus. Neben Ziegen und Schafen sollen selbst ausgewachsene Rinder bereits dem Wolf zum Opfer gefallen sein.

Ein fester Schutzzaun minimiert, aufgrund seiner speziellen Bauweise, das Risiko von Übergriffen auf Nutztierherden erheblich. Insbesondere in Gebieten, in denen sich Wölfe neu etablieren, sind Nutztierhalter darauf angewiesen, sich zĂŒgig auf die neue Situation einzustellen. Denn sollten SchĂ€den am Tierbestand auftreten, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, ist ein Schutzzaun, der entsprechende Mindestanforderungen erfĂŒllt, die Voraussetzung fĂŒr SchadensausgleichsansprĂŒche.

Rotwildzaun mit Untergrabeschutz von ZAUNQ

Diese BundeslÀnder fördern den Bau von SchutzzÀunen

Aktiver Naturschutz fĂŒr Wildpferde

In den meisten BundeslĂ€ndern sind ManagementplĂ€ne fĂŒr den Wolf vorhanden. Die Förderung von Schutz-Maßnahmen gegen Wölfe unterscheidet sich jedoch von Freistaat zu Freistaat mitunter erheblich in der Anwendbarkeit und Höhe der FördersĂ€tze.

Doch so viel ist gewiss: Tierhalter, die sich fĂŒr die Errichtung von wolfssicheren ZĂ€unungen finanziell entschĂ€digen lassen möchten, haben bei den BundeslĂ€ndern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein gute Aussichten, einen Großteil ihrer Ausgaben (zwischen 60 % und 100 %) erstattet zu bekommen.

Haben Sie Interesse an einem Festzaun fĂŒr Weidetiere oder benötigen Sie einen Schutzzaun um Wölfe abzuwehren? Dann ist ZAUNQ der ideale Ansprechpartner fĂŒr professionellen Zaunbau fĂŒr Sie. Gern beraten wir Sie unter Einbeziehung Ihrer Vorgaben, WĂŒnsche und örtlichen Begebenheiten und errichten den idealen Festzaun.

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